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Hilfe zur Lernförderung

Das »Atelier für ganzheitliche Lern- und Entwicklungsbegleitung, Feinmotorik und Graphomotorik, Kreativität und Spiel« ist im »DORF+punkt« in der alten Schule in Langenholzhausen eröffnet worden.

Petra Noltensmeier übt hier neben der neuen Arztpraxis unter dem Namen »Lern-Spiel-Zeit« zukünftig ihre Tätigkeit aus. Petra Noltensmeier ist Inklusionspädagogin und gibt Förderunterricht an einer Grundschule in Lemgo.

In ihren neuen Räumlichkeiten bietet sie Hilfe zur Lernförderung und Lerntraining an. Geplant sind auch Kreativkurse, auch für Eltern. Zur Eröffnung überbrachte Bürgermeister Mario Hecker zusammen mit den örtlichen Ratsvertretern die besten Wünsche des Rates.

Schreiben der Kassenärztlichen Vereinigung
Dabei teilte er mit, dass er ein Schreiben der Kassenärztlichen Vereinigung bekommen habe. Darin teilt die Vereinigung mit, dass sich auf Grund der Ansiedlung der Ärztin die hausärztliche Versorgung in Kalletal zunächst stabilisieren konnte und daher eine weitere Förderfähigkeit zunächst nicht mehr gegeben sei. Grund ist, dass die Ärztin in Langenholzhausen auf Fördermittel der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) zurückgreifen konnte. Das Schreiben, so der Bürgermeister weiter, bedeute aber nicht, den Ausschluss einer erneuten Förderfähigkeit bei Eintritt einer Verschlechterung der Versorgungssituation im Kalletal. Hecker: »Im Ergebnis bedeutet dies, dass Rat und Verwaltung hier ihre Hausaufgaben gemacht haben«. Im Gebäude der Alten Schule ist jetzt noch Platz für eine Physiotherapie-Praxis.

„Dorf+Punkt“ ist vorbildlich

Heimatministerium zeichnet Projekt aus Kalletal-Langenholzhausen aus

Hohe Auszeichnung für das Kalletal: Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) hat am Montag die lippische Gemeinde im Rahmen des Wettbewerbs „Menschen und Erfolge – Lebenswerte Stadt- und Ortskerne in ländlichen Räumen“ für ihr Projekt „DORF+punkt … medizinische Versorgung und mehr!“ ausgezeichnet.
In Langenholzhausen war es der Gemeinde Kalletal binnen vier Monaten gelungen, aus einem alten kommunalen Gebäude, der ehemalige Grundschule, und mit Beteiligung verschiedener Personengruppen ein innovatives Dorfzentrum unter dem Projekttitel „DORF+punkt“ zu verwirklichen. Das hat die Jury in Berlin überzeugt.

Ärztliche Versorgung und Sprachtherapie
Ärztliche Versorgung, Sprachtherapie für die Kleinsten im Dorf, Aktivitäten der Sportvereine, Treffpunkt der Seniorinnen und Senioren sowie der Jugend seien hier sinnvoll zusammengeführt worden und hätten so die Attraktivität des Wohnumfeldes deutlich gesteigert.
Einem alten kommunalen Gebäude neues Leben einzuhauchen und gleichzeitig die medizinische Versorgung sicherzustellen, hielt das Bundesministerium für vorbildlich und preiswürdig. Eine solche Initiative habe Vorbildfunktion für Wohn- und Lebensqualität. Sie lasse sich, so die Auffassung des Ministeriums, in ganz ähnlicher Form auch auf andere Gemeinden und Kleinstädte übertragen. Eine solches Projekt wie im Kalletal zeige, dass es nicht immer die groß angelegten, aufwendigen Maßnahmen und Aktionen sein müssen, die ein Umfeld positiv verändern.

Das Projekt in Langenholzhausen
Ende Januar hatte eine junge Ärztin eine Zulassung für den neuen Standort in Langenholzhausen erhalten, jedoch mit der Vorgabe der Behandlung der ersten Patienten bis zum 31. Mai 2019. Das Projekt wurde noch im Februar unter Hochdruck geplant, im März fand der Umzug der Offenen Ganztagsschule statt und im April und Mai wurden aus den vorhandenen, bis dato von der OGS genutzten Klassen, moderne Praxisräume.

Dort praktiziert nun die Ärztin mit ihrem Team seit Ende Mai, zusätzlich nahm eine Pädagogin für frühkindliche Sprachtherapie im August ihre Tätigkeit in einem weiteren, als Praxis umgebauten Klassenraum auf.

Mit den im Untergeschoss beheimateten Jugendzentrum KJK e.V. sowie der ortsansässigen AWO-Gruppe und den Sportvereinen, die die angrenzende Sporthalle nutzen, sei eine kreative und innovative Form eines Dorfzentrums zur Begegnung, stellt das Ministerium fest.

Landärztin nimmt in der alten Schule in Langenholzhausen ihre Arbeit auf

Voll motiviert und erwartungsfroh begrüßte Christa Bittscheidt, die neue Allgemeinmedizinerin in Lange-holzhausen, zusammen mit ihrem Team, den Bürgermeister, Vertreter der Verwaltung, des Rates der Gemeinde, des Kreises Lippe sowie Kollegen, Familie, Freunde und die Architektin Wera Binder zur Eröffnung ihrer neuen Allgemeinarztpraxis in der ehemaligen Grundschule. Schon einen Tag zuvor wurden die ersten Patienten behandelt. Mit so vielen Interessenten habe sie gar nicht gerechnet, sagte die junge Ärztin, bevor sie ihre neuen Räumlichkeiten präsentierte.

„Der heutige Tag ist für die Gemeinde ein ganz besonderer“, so Bürgermeister Hecker zu Beginn seiner kleinen Ansprache. „Der Erfolg, hier eine Hausarztpraxis nach Langenholzhausen zu holen, hat viele Väter. Daher habe ich sie mir alle aufgeschrieben um keinen vergessen“, führte er fort und las von einem Zettel alle Beteiligten ab. Das waren unter anderem der Rat, der das Projekt angestoßen hatte, das Rote Kreuz als Trägerverein der OGS sowie die Hausmeister und der Bauhof die für den schnellen Einzug in die alte Grundschule gesorgt haben.

Darüber hinaus bedankte er sich bei der Kassenärztlichen Vereinigung, die das Kalletal im Sommer 2018 in den vordringlichen Bedarf bei der Hausarztversorgung aufgenommen hatte. „Gespräche mit Christa Bittscheidt im Januar 2019 führten zu ihrer Zusage. „Dann musste alles ganz schnell gehen, da wir die Auflage hatten, dass bereits zum 31. Mai erste Patienten in der neuen Praxis behandelt werden mussten. Dies konnte nur durch die schnelle und tatkräftige Beteiligung aller erreicht werden. Dafür noch einmal meinen Dank. Sie haben sehr viel für die Gemeinde getan“, bilanzierte der Bürgermeister. An der Einfahrt zum Parkplatz enthüllte er zusammen mit der Ärztin ein Schild auf dem ‚DORF+punkt Langenholzhausen‘ steht.

Am Osterkamp wird jetzt mit der Arztpraxis und einer Praxis mit Förder- und Trainingsraum für ganzheitliche Wahrnehmungs-, Graphomotorik-, Feinmotorik- und Lernförderung, ein neues Kompetenzzentrum entstehen. Am 1. August wird Petra Noltensmeier in der Alten Schule mit ihrer Praxis mit dem Schwerpunkt Lernförderung starten. Petra Noltensmeier ist Inklusionspädagogin und gibt auch Förderunterricht an einer Grundschule in Lemgo. Platz ist noch für eine mögliche Physiotherapie-Praxis.

„Vor diesem Hintergrund soll das Gebäude und die Aktivitäten darin zukünftig als ‚DORF+punkt‘ bezeichnet werden, wobei das Plus als weißes Kreuz im roten Kreis ein Symbol für die medizinische Versorgung und gleichzeitig für ‚und mehr‘ an einem Punkt im Dorf stehen soll“ begründete der Bürgermeister die Namensgebung.

Die neue Ärztin wird von drei Mitarbeiterinnen unterstützt. Künftig werden ihr Beate Scourse und Petra Kallweit als Medizinische Fachangestellte zur Seite stehen. Ihre Mutter, Doris Meißner, gelernte Pharmazeutisch-Technische Angestellte und zuvor über Jahrzehnte in der Schlossapotheke tätig, wird für die Organisation sorgen. Die Praxis verfügt über einen modernen und großzügigen Empfangsraum mit Anmeldetresen. Der ehemalige Kartenraum der Schule ist zu einem Warteraum mit ‚Blick ins Grüne‘ umgestaltet worden.

Zwei Behandlungsräume, ein EKG-Zimmer und ein Labor, sowie ein Personal-/Aufenthaltsraum und Sanitäranlagen ergänzen die Praxis.

Die Praxis ist montags von 8 bis 14 Uhr, dienstags und donnerstags von 8 bis 11.30 Uhr und von 16 bis 18 Uhr sowie mittwochs von 8 bis 12.30 und am Freitag von 8 bis 11.30 Uhr geöffnet. Die Praxis ist unter der Telefonnummer 05264/6564656 erreichbar.

Lern-Spiel-Zeit – Petra Noltensmeier
Ganzheitliche Lern- und Entwicklungsbegleitung

in der Alten Grundschule
Osterkamp 16, 32689 Kalletal- Langenholzhausen

Telefon: 05264-6584455
Mobil: 0151-41244506
lernspielzeit-noltensmeier@t-online.de

Termine nach Vereinbarung